Die Ausstellung vermittelt einen eindrucksvollen und umfassenden Überblick über die Strömungen der japanischen Malerei vom 15. bis zum frühen 20. Jahrhundert. Sie gliedert sich in 7 Themengruppen: Bilder von Göttern, Geistern und Menschen, Bilder von buddhistischen Heiligen und daoistischen Unsterblichen (Zen-Malerei), Landschaftsmalerei im höfischen japanischen Stil, Malerei auf Schiebetüren und Stellschirmen, Darstellungen schöner Frauen der fließenden Welt, Natur und Mensch in der Malerei des 18. bis frühen 20. Jahrhunderts. Neben dem Einfluss der monochromen chinesischen Tuschmalerei spiegelt die Ausstellung einheimische, ausgesprochen farbenprächtige höfische Tradition japanischer Malerei und schließlich den stilistischen Einfluss der europäischen Malerei und Photographie
im 19. und frühen 20. Jahrhundert wieder.
Das Museum präsentiert zeitgleich den Zyklus „Sentimental Journey/Winter Journey“ sowie großformatige Arbeiten aus „Private Photography“ des bekannten japanichen Fotokünstlers Nobuyshi Araki. Zusammen mit den keramischen Arbeiten von Shiro Tsujimura ergibt sich ein kontrastreiches Spannungsfeld.
Danach besuchen wir das in der unmittelbaren Nachbarschaft liegende Japanische Kulturinstitut, das vielfältiges kulturelles Programm bietet.
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